Restrukturierung Villa Maraini, Rom

 

2013
Verfahrensbegleitung
Auftraggeber: Eidgenössisches Finanzdepartement EFD, Bundesamt für Bauten und Logistik BBL, Bereich Bauten, Projektmanagement Ausland

Die imposante Villa Maraini, heutiger Sitz des Istituto Svizzero di Roma ISR, wurde am Anfang des letzten Jahrhunderts von Schweizer Industriellen Emilio Maraini erbaut und bewohnt. 1964 schenkte Emilios Frau, Carolina Maraini-Sommaruga die Villa der Schweiz, mit dem Gedanken, das Haus in den Dienst des kulturellen Austausches zwischen Italien und der Schweiz zu stellen.
 
Das Istituto Svizzero di Roma ISR betreibt in der Villa kulturelle Aktivitäten und organisiert durch Stipendien Aufenthalte für Künstler und Literaten.?Um die Villa als kulturelles Zentrum zu stärken, sollen insbesondere öffentliche, halbprivate und private Zonen geschaffen werden. Ein neuer unterirdischer Verbindungsbau zwischen Villa und Portineria soll ein grosszügiges Foyer mit Ausstellungsmöglichkeiten und Mehrzweckräumen erstellt werden. Die Interventionen sind mit einem respektvollen Umgang mit der historischen Substanz zu gestalten.
 
Zur Realisierung des Vorhabens organisiert die Bauherrschaft einen einstufigen Projektwettbewerb im selektiven Verfahren gemäss dem Bundesgesetz sowie der Verordnung über das öffentliche Beschaffungswesen. Zudem untersteht der Wettbewerb dem GATT/WTO Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen. Die SIA-Ordnung 142 wird subsidiär zu den gesetzlichen Bestimmungen im Wettbewerbsprogramm angewendet.

Leistungen des Atelier 5:
-        Vorbereitung, Terminprogramm, Auswahl Verfahren, Jury 
-        Wettbewerbsprogramm und Anhänge 
-        Organisation / Publikation Projektwettbewerb 
-        Fragebeantwortung 
-        Inhaltliche Vorprüfung
-        Organisation / Durchführung Jurierung 
-        Jurybericht ohne Layout 
-        Ausstellung, Publikation der Wettbewerbsresultate
 

Neubau Schweizerische Kanzlei, Nairobi